Mittwoch, 13. Mai 2025, 19.15 Uhr/Ü58: SG Wardenburg/Littel – SG Wildenloh/Klein Scharrel: 0-2 (0-0)
Der Wettergott war mit uns: Vor dem Spiel hat es geregnet, pünktlich mit dem Abpfiff fing es wieder an, während des Spiels war es trocken. So wurde auf gut bespielbarem Platz in Littel 8 + 1 quer gekickt. Helmut J. war im Tor und erneut ein guter Rückhalt. Die Abwehr bestand aus Holger B., Gerd und Rainer; das Mittelfeld aus Holger Siemer, Holger Muhle und Lutz. Vorne sollten es Jockel und Helmut Sch. richten. Herbert, unser Allroundmann für alle Fälle, wartete auf der Bank. Um es vorweg zu sagen: Ungerechter kann ein Spiel nicht ausgehen. Mindestens im Minutentakt rollten von Anfang an die Angriffe auf das Gästetor. Holger Siemer in seinem Debutspiel für die Ü58 kurbelte das Spiel, gut unterstützt von seinen Mittelfeld- und auch Abwehrkollegen, an. Der Ball lief gut in den Reihen des Gastgebers. Nahezu jeder Spieler der Heimmannschaft beteiligte sich am Scheibenschießen in Richtung Gästetor. Aber es war wie verhext: Wenige Bälle gingen klar daneben, vieles, sehr vieles blieb in der vielbeinigen Abwehr der Gäste stecken – und was auf das Tor ging (leider zu oft nur hohe/halbhohe Bälle) war eine sichere Beute des guten Gäste-Torhüters. Dass kein Tor fiel, habe ich so noch nicht erlebt. In der zweiten Halbzeit kam Herbert für Jockel und ging in die Abwehr, Holger B. rückte dafür ins Mittelfeld. Während die Feldüberlegenheit des Gastgebers dann so langsam bröckelte, witterte der Gast Morgen-(eher: Abend-)Luft: "Die Litteler schießen eh kein Tor, machen wir das eben". Zwischendurch in der 40. Minute ein strammer, gut plazierter Kopfball von Lutz, der leider im Gästetorwart seinen Meister fand. Die Gäste kamen dann ab Mitte der zweiten Halbzeit zu Chancen, da Littel die Abwehr entblößte. Zu diesem Zeitpunkt war ein Remis noch ein Gewinn für den Gast (so in der der 50. Spielminute bat ein Gästespieler den Schiedsrichter um das Spielende "0 – 0 ist ein Erfolg für uns"). Hätte ich (= SR) da mal drauf gehört: In der 57. Minuter eine Nachlässigkeit in der Abwehr, ein freier Gästespieler, ein schöner Lupfer – keine Chance für Helmut im Tor. Mit dem Mut der Verzweiflung wollte Littel zumindest den Ausgleich, entblößte nochmals die Abwehr, und ein guter Angriff der Gäste in der 59. Minute brachte das 2 – 0. Gerecht war das Ergebnis nicht – befand auch der Gast beim geselligen Bietrinken/Bratwurstessen - aber: Wer keine Tore schießt, gewinnt nicht...