Sportfreunde Littel

SF Littel/Charlottendorf vs. Eintracht Oldenburg (Ü 48)

Redakteur am 16.09.2026

Montag, 14.09.2026, 19.30 Uhr: SF Littel/Charlottendorf vs. Eintracht Oldenburg (Ü 48).
3 – 3 (2 – 0)
 

Da beide Mannschaften mit genügend Spielern angetreten sind, wurde von 16er bis 16er "8 + 1" auf dem Flutlichtplatz in Littel gespielt. Jetzt habe ich es zum zweiten Mal erlebt, dass der Platz fast breiter als lang war. Gut – beide Manschaften waren damit einverstanden. Gut bespielbarer Rasen, trockenes Wetter – gute Voraussetzungen für ein gutes Spiel. Um es vorweg zu sagen: Ein gutes, packendes Spiel war es; ein angenehmes Spiel für den SR nicht (dazu unten mehr). Bei der Litteler Mannschaft waren Ingo im Tor, Andreas, Holger M. und Ralf B. in der Abwehr, Stefan Kö., Maik,  Matze und Jens im Mittelfeld sowie Rafi in der Sturmmitte. Draußen warteten Ulf, Jockel, Bodo und Rouven auf ihren Einsatz. Gecoacht hat wieder Ralf. Beide Mannschaften begannen anfangs zwar verhalten, spielten bald aber druckvoll und griffen früh an. Das führte auf beiden Seiten nicht sofort zu glasklaren Torchancen – dafür waren beide Abwehrreihen zu gut aufgestellt – aber hier wie da lag ein Tor in der Luft. Ingo (besonders in der 13. Minute!) und der gegnerischer TW mussten hin und wieder eingreifen. So nach 20 Minuten erspielte Littel sich dank besserer Konditon ein Übergewicht, was zu vielen guten Angriffen führte. Noch wollte ein Tor nicht fallen, die vielbeinige Abwehr der Gäste konnte oft klären. In der 26. Minute aber die Belohnung für Littel: Ein schöner Pass auf rechtsaußen, Flanke in die Mitte, Rafi ließ sich die gute Schußposition nicht nehmen und netzte schön gegen die Laufrichtung des Torwarts ein. Eintracht war hinten eingeschnürt, konnte sich oft nicht richtig befreien und musste in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit, 30. + 2. Minute, das zweite Gegentor hinnehmen (Jens). Mit diesem beruhigenden 2 – 0-Vorsprung ging es in die Pause. Für die zweiten 30 Minuten kamen Bodo für Rafi, Jockel für Jens, Ulf für Holger M. und Rouven für Matze. Nach zurückhaltendem Beginn auf beiden Seiten eine unglückliche Szene in der 40. Minute: Rouven wurde von einem Gegenspieler mit einem "0815-Foul" (nix bösartiges oder brutales) gerempelt und wurde hart an der Schulter getroffen. Er musste ausgewechselt werden; ob es etwas Ernsthaftes ist, ist nicht bekannt – Rouven meldete sich später von zu Hause zumindest mit "bin angekommen". Das Spiel ging nach dieser längeren Unterbrechung wie in der ersten Halbzeit weiter mit klaren Vorteilen für Littel, immmer wieder angetrieben, u.a. vom guten Mittelfeld mit Maik und Stefan (ja, okay – ein Fehlpass war ab und an auch dabei, aber das kann passieren). In der 47. Minute ein weiterer schöner Spielzug der Gastgeber. Aus dem Mittelfeld ein Pass auf Jockel auf rechts, der flankt schön nach innen zu Bodo und der hämmert gegen die Laufrichtung des Torwarts unhaltbar ein; 3 – 0. Eine ruhige Führung – dachte jeder der Litteler. Aber der Gast kam wieder, steckte nach dem 0 – 3 nicht auf; ganz im Gegenteil. Nicht mit dem Mute der Verzweiflung, sondern mit schönen Spielzügen schnürten sie nun den Gastgeber hinten ein. Angriff auf Angriff rollte auf das von Ingo gut gehütete Tor. Lange konnte er mit Paraden und mit seinen guten Abwehrleuten die Null halten. Damit war es kurz vor Schluß in der 58. Minute aber vorbei: Die Nr. 13 wurde gut freigespielt und hatte keine Mühe, an Ingo vorbei einzunetzen. Die Ordnung in der ganzen Litteler Mannschaft ging nun in den letzten Minuten verloren. So war der nächste Treffer des Gastes fast eine Kopie des ersten Tores: Die Nr. 2 wurde schön freigespielt und konnte unbedrängt treffen (2 – 3 in der 59. Minute). Aufgrund der Verletzung von Rouven wurden sechs Minuten nachgespielt. Das nutzte Eintracht in der 60. + 3. Minute zum Ausgleich (Nr. 22); wieder wurde nicht konsequent genug gedeckt. Glücklich für Eintracht das Unentschieden; da sie aber nicht aufsteckten, sogar ein wenig verdient. Anmerkung vom SR zu dem "nicht angenehmen Spiel": Mit spielerischen und kämpferischen Mitteln (bis auf wenige Ausnahmen auf beiden Seiten) im Rahmen des Erlaubten  haben beide Mannschaften das Spiel bestritten. Eigentlich gab es keine strittigen Szenen; aber wie schon in der Vergangeheit gab es Eintracht-Spieler, die viele Fouls von den Gegnern, aber keine von sich selbst gesehen haben – und dies auch laustark und unschön dem SR gegenüber äußerten – in der Ü48! Und wie schon in der Vergangenheit ist Eintracht dann auch nach dem Spiel unter sich geblieben...