SF Littel I. - SC Dünsen I. 4:1
Das endlich Mal schöne Wetter lockte an diesem Freitagabend zahlreiche Zuschauer auf den Litteler Sportplatz. Dabei waren die Fans der Einheimischen deutlich in der Überzahl. Den ansonsten zahlreichen Dünsener Fans war der Weg wohl zu weit. Vor Spielbeginn machte SFL-Kapitän Kevin Niemann seine Mitspieler noch mal richtig heiß, denn letzte Saison war da doch was …
Und unsere Erste legte gleich gut los. Den ersten Schuss auf’s Tor machte Lutz Würdemann nach 2 Minuten, Torwart Colin Mende konnte den Ball erst im Nachfassen kontrollieren. In der 7.Minute flog ein Eckball von Maik Schröder über die Box hinaus, der aufgerückte Abwehrchef Kevin Niemann traf aber das Tor bei dieser Großchance nicht. Dünsen kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus, gescheige denn zu Torraumszenen. Dafür waren sie in der Offensive mit Simon Köhler und Jan Stubbmann zu schwach. Gegen die Litteler Defensive gab es kaum gelungene Aktionen. Der seit Wochen überragend spielende Noah Ledosquet gewann fast jeden Zweikampf, Kevin Niemann in der Mitte und Tim Göken auf der rechten Seite waren ebenfalls kaum zu überspielen.Allerdings fehlte der Heim_Elf auch etwas das Tempo und die Durchschlagskraft in der Offensive. So gab es auch für die Sportfreunde wenig zwingende Gelegenheiten. In der 35.Minute schoss Maik Schröder einen Freistoß aus zentraler Position ins Tor, Schiedsrichter Nicolas Nebel (Sportfreunde Sevelten) entschied aber auf Abseits, da ein Litteler Spieler den Torwart die Sicht versperrt hatte. Kurz danach ein toller Konter der Heimmannschaft. Chris Aziegbe setzte sich stark auf der rechten Seite durch, flankte in die Mitte auf den mitgelaufenen und frei vorm Tor stehenden Maik Schröder und der schaffte es, vollkommen freistehend den Ball aus 5m in den Abendhimmel zu dreschen. Das hätte das 1:0 sein müssen! (Vater Heini musste sich dann auch noch den ein oder anderen Spruch anhören, z.B. „Aus welchem Haus kommt der denn?“). Und dann passierte vor dem Halbzeitpfiff noch das kaum Vorstellbare: Dünsen ging mit ihrer fast einzigen Chance in Führung. Jannik Wessel kam 18m vorm Tor freistehend zum Schuss, der harmlose Ball landete flach im Netz, Dabei sah TW Tim Bakenhus sehr unglücklich aus
Aus der Kabine kam die Mannschaft dann aber mit einer anderen Einstellung auf den Platz zurück. Und sie wurden gleich belohnt.Nach Vorarbeit von Niklas Eismann war in der 47.Minute Lutz Würdemann zur Stelle und brachte mit langem Bein den Ball über die Torlinie. Gleich danach setzte Chris Aziegbe den Ball per Kopf an die Unterkante der Latte, von da sprang der Ball zurück ins Feld. In der 51.Min passte Chris Auiegbe zu Niklas Eismann, dessen Abschluss konnte TW Mende aber problemlos halten. Ähnliches kurz danach, nachdem sich Chris stark durchgetankt hatte. In der 65. Minute vergab dann Kevin Niemann aus kurzer Entfernung nach Vorarbeit von Niklas Eismann.Der stand dann auch in der 76.Minute im Mittelpunkt, als er im Strafraum gefoult wurde. Beim folgenden Strafstoß verlud Lutz Würdemann TW Mende und Littel ging mit 2:1 in Führung. Der SC Dünsen kam kaum noch in ein kontrolliertes Spiel, wurden in die Defensive gedrückt und konnten kaum Entlastungsangriffe kreieren.Und jetzt schlug die Stunde des Marek Asche. Nach knapp einer Stunde für den einsatzfreudigen Reik Schürmann eingewechselt, machte er mit seinen Tempoläufen viel Druck auf der echten Seite. In der 78. Min machte er nach Pass von Maik Schröder das 3:1. Und in der 88.Minute erzielte er das schönste Tor des Tages mit einem Heber aus 16m über TW Colin Mende hinweg. Leider zog er sich in der letzten Aktion des Spiels eine Oberschenkelverletzung zu, als er wieder zu einem Spurt auf der Rechtsaußen-Position angesetzt hatte.
Durch diesen Erfolg nach einem sehr fairen Spiel (nur 2 gelbe Karten) festigte die I. den Tabellenplatz 5. Das nächste Spiel ist die sicherlich interessante Begegnung gegen den Ahlhorner SV am 31.05. um 14.00 Uhr auf dem Litteler Sportplatz.
0:1 45.Min. Jannik Wessel
1:1 47.Min. Lutz Würdemann
2:1 76.Min. Lutz Würdemann (Foulelfmeter)
3:1 78.Min. Marek Asche
4:1 88.Min. Marek Asche












