Damit war nicht zu rechnen: Als klassentiefste Mannschaft (Aufsteiger in 1.Kreisklasse) holten sich die Sportfreunde Littel - Charlottendorf vor heimischer Kulisse den jährlich ausgetragenen Gemeindepokal. Sie wurden damit Nachfolger des auch dieses Jahr favorisierten Bezirksligisten VfR Wardenburg. Bei sommerlichen Temperaturen waren mehr als 200 Zuschauer anwesend, um die 4 Mannschaften zu unterstützen. Die Mehrheit stellte dabei wieder mal Littel.
Im Modus „Jeder gegen Jeden“ betrug die Spielzeit 1x30 Minuten. Das erste Spiel bestritten die Gastgeber gegen den Kreisligisten und sie gewannen das Eröffnungsspiel durch ein Tor von Finn Lüschen-Strudthoff mit 1:0. Anschließend fertigte der VfR Wardenburg den SV Tungeln mit 3:0 ab, wobei die Tungeler Abwehr in vielen Situationen nicht besonders sattelfest wirkte. Es folgten zwei torlose Spiele (SVA – VfR und SFL – SVT). Der neue Litteler Trainer Christopher von Behren nutzte diese Begegnung für etliche Wechsel. Trotzdem hatten die Litteler mehr und bessere Chancen um ein Tor zu erzielen. Erfolgreicher waren die Sportfreunde dann gegen den VfR Wardenburg. Marek Asche schoss das 1:0, damit war der Turniersieg der Heimmannschaft sichergestellt. Im abschließenden Spiel ging Tungeln zwar in Führung, doch Achternmeer drehte das Spiel und gewann mit 3:1.
Damit hatten die SF Littel 7 Punkte bei einem Torverhältnis von 2:0. Das spricht für eine sichere Defensive, so wie man es bereits aus der vergangenen Saison kennt. Dank des besseren Torverhältnisses (3:1) landete der VfR vor dem SV Achternmeer (3:2), beide Teams kamen auf 4 Punkte. Etwas abgeschlagen landeten die Tungeler mit einem Punkt und 1:6 Toren auf dem vierten Platz. Wenig Mühe hatte das Schiedsrichter-Gespann mit Tim Otten (VfR), Taake Cordes (SFL) und Julian Lichtenberg (SFL), denn alle Spielen wurden von den Aktiven engagiert aber nicht unfair geführt.
Sehr zufrieden äußerte sich der Litteler Fußball-Obmann Lutz Würdemann sowohl über das sportliche Abschneiden seiner Mannschaft als auch über das Drumherum. Einen besonderen Dank sprach er den Spielermüttern für den Ausschank aus, sowie den Spielerinnen der Frauenmannschaft für das Grillen. Und natürlich dankte er allen anderen, die zum guten Gelingen des Turniers beigetragen haben.